#8 Schulpsychologie

Shownotes

📌Schlagzeile / Zitat der Woche

Joachim Bauer: Fühlen, was die Welt fühlt. Die Bedeutung der Empathie für das Überleben von Menschheit und Natur, München 2020.

Kieler Nachrichten: Social Media Sucht bei Jugendlichen. "Das Handy war für mich wie eine Betäubung" https://www.kn-online.de/panorama/social-media-sucht-bei-jugendlichen-das-handy-war-fuer-mich-wie-eine-betaeubung-2YSL5T7OOBBD3J2GXJBNUU5LNY.html

DPA-Meldung: Weniger Lehrer ohne Examen - aber auch weniger Unterricht https://www.sueddeutsche.de/politik/lehrer-ohne-examen-weniger-lehrer-ohne-examen-aber-auch-weniger-unterricht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260323-930-852509

§ Das dürfen Schulen

Dürfen Schulen alle Ergebnisse schulärztlicher oder schulpsychologischer Untersuchungen ihrer Schüler*innen einsehen? Nein. Schulen dürfen nur die Ergebnisse bzw. Daten erhalten, die für schulische Maßnahmen oder die individuelle Förderung im Einzelfall erforderlich sind - nicht alle Untersuchungsergebnisse. https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/bssh/document/jlr-SchulGSH2007V32P27

Unwort der Folge

"Label" für Kinder (in Schule)

📚Empfehlung der Woche

Programm für Schulen "MindMatters" https://mindmatters-schule.de/home.html

Buch "Die Känguru Rebellion" von Marc-Uwe Kling

Roman "Für Polina" von Takis Würger

Kleine Anfrage zum Schulpsychologischen Dienst 2026, Drucksache 20/4236 https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl20/drucks/04200/drucksache-20-04236.pdf

Transkript anzeigen

00:00:01: Ich würde mir wünschen, dass die Verbände allgemein aber auch unser Verband der Schubsylogen und Schubsychologen mehr gehört werden.

00:00:10: Ich habe das Gefühl, dass sehr viel Top-Down in der Bildungspolitik gemacht wird und dass wenig auf die Leute vor Ort gehört wird, obwohl es immer gesagt wird – ich, dass aber nicht so richtig sehen kann – und Schub-Sychologinnen zum Beispiel fragt keiner.

00:00:24: Es wird ganz viel verändert, aber wir werden dazu gar nicht gehört, bitte!

00:00:29: gut aufgestellter, auch hilfreich politische Prozesse zu begleiten.

00:00:35: Das ist natürlich nicht die Aufgabe eines Schutzpsychologen an der Schutzpsylogin aber es ist eine Verbandsaufgabe das zu tun und da würde ich mehr Gehör wünschen.

00:00:45: Der ist ja schön, dass er den stehen

00:00:46: wir dem Ganzen vorne weg!

00:01:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcast über Schulkultur.

00:01:08: Als ständigen Gast dieses Podcast begrüße ich heute wieder Martin Habersaat, er ist ursprünglich Lehre für Deutsch und Geschichte.

00:01:14: Aktuell aber bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

00:01:18: Moin!

00:01:18: Moin, Martin.

00:01:20: Dass sich die heutige Folge um Schulpsychologie drehen wird freue ich mich zudem Jörg Lorenzen Lemke begrüßen zu dürfen.

00:01:26: Vorsitzender des Verbandes Schleswig-Holsteinischer Schulpsychiologen

00:01:28: e.V.,

00:01:29: Herr Lorenzen Lempke stellen Sie sich gerne einmal selbst vor und die Arbeit ihres Verbands.

00:01:34: Ja, einen herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:37: Der Verband existiert jetzt ungefähr seit forty-fünf Jahren und wir sind ein Landesverband, ein kleiner Landesverbannt weil wir ja auch nicht so ganz viele Schutzhäologen in unserem kleinen Bundesland haben ist in einem Bundesland natürlich anders hier kooperieren, aber auch landesübergreifend mit der Sektion Schuhpsychologie im BDP also Bund Deutscher Psychologinnen und Psychologen.

00:02:00: Und sind da eine eigenständige Sektions-Auftrag dieser Sektionen bin ich auch Landesbeauftragter für das Land Schleswig-Holstein.

00:02:07: Also blicke auch ein bisschen in die anderen Länder mit hinein über diese Funktion.

00:02:13: und heute soll es aber vor allem um Schleszig-Hollstein gehen.

00:02:17: Ja, und moderiert werden wir von Masi Bröcker.

00:02:20: Das ist unsere Referentin für Bildungspolitik in der SPD-Landtagsfraktion.

00:02:24: Auf geht's!

00:02:25: Gut dann starten wir direkt rein mit unserer beliebten Schlagzeile der Woche.

00:02:30: Wir haben also wieder alle eine Schlagzeit, ein Artikel, eine Studie oder ein Zitat mitgebracht Und werden das einmal kurz vorstellen.

00:02:38: Ich würde sagen Herr Lorenzen Lemke starten Sie

00:02:42: Gerne.

00:02:42: Ich habe einen Zitat von Joachim Bauer, Psychologe und Psychotherapeut hier mitgebracht, der auch schon viele Bücher geschrieben hat.

00:02:50: Und das Zitat lautet politische Entscheiderinnen müssen besser verstehen, dass die sozialemotionale Förderung von Eranwachsenden der einzig erfolgsversprechende Weg ist um sie auch intellektuell voranzubringen.

00:03:04: Es ist aus einem Buch von Sankt zwanzig-zwanzig fühlen was die Welt fühlt

00:03:09: Und eigentlich ja in der Bildungswissenschaft keine ganz neue Erkenntnis, dass wohl befinden etwas mit guter Leistung zu tun hat.

00:03:17: So ist es.

00:03:18: wir gucken bloß vielleicht noch zu wenig hin.

00:03:20: ich glaube die Politik hat insgesamt Deutschland bundesweit verstanden.

00:03:24: das ist ein wichtiges Thema.

00:03:25: sieht man an vielen Diskussionen jetzt auch medial geführt werden sehen wir zum Beispiel beim Thema Social Media was ganz virulent ist im Moment aber auch anderen Themen los.

00:03:35: Wir haben glaube ich noch nicht begriffen bundesweit, dass wir da auch Ressourcen bereitstellen müssen und das wir dort als Bundesrepublik Deutschland nicht gut aufgestellt sind im Vergleich anderer OECD-Staaten die sich rühmen auch wirtschaftlich vor der Stelle zu stehen.

00:03:54: Bei dem Stichwort Social Media würde ich dann gleich mit meinem Artikel einsteigen.

00:03:57: Ich habe nämlich einen Artikel aus den Kieler Nachrichten mitgebracht, da geht es um eine Klinik in Hannover auf deren Suchtstation auch Kinder und Jugendliche behandelt werden, die Social-Media-Sucht entwickelt haben.

00:04:08: Und der Leitendoberarzt, der spricht sich ganz klar für ein Sozialmediaverbot aus weil er sagt, die Erscheinungsformen der Sucht unterscheidet sich überhaupt nicht von der der Drogenabhängigkeit Und er stört sich auch sehr in unserer Navität gegenüber den sozialen Medien und dem ganzen technischen Fortschritt.

00:04:26: Ich bin ein bisschen vom Thema der Folge ab, aber natürlich insgesamt im Schulbereich – ich habe aus dem März eine DPA-Überschrift mit weniger Lehrer ohne Examen, aber auch weniger Unterricht.

00:04:39: Das ist eine Entwicklung, die wir an verschiedenen Stellen in den nächsten Monaten im Schleswig-Holstein sehen werden.

00:04:43: Also Hintergrund ist die Zahl der Lehrkräfte, die in Schleszig-Holschein unterrichten, die gar keine Lehrkräftes sind, ist ein bisschen gesunken liegt ungefähr bei zwölf Prozent momentan, bei den Grundschulen am höchsten mit fast zwanzig Prozent.

00:04:58: und dass es etwas weniger geworden ist, liegt vor allem daran das die Zahl dazu unterrichtenden Stunden in Schleisich-Hollstein kleiner geworden ist.

00:05:05: Und dann brauche ich natürlich auch weniger Lehrkräften.

00:05:08: Das werden wir bald auch sehen, wenn es um die Entwicklung beim Unterrichtsausfall geht.

00:05:15: Prognostiziere ich schon mal.

00:05:16: also wir werden vermutlich weniger Unterrichtsausfall haben und auch da ist die Begründung natürlich Wenn nicht weniger Stunden plane dann können noch weniger Stunden ausfallen.

00:05:25: Dann machen wir gleich weiter mit unserer nächsten Kategorie Und zwar die kategorie das dürfen Schulen.

00:05:30: Da

00:05:31: bringe ich ein eine Aussage mit was Schulen dürfen und Herr Lorenzen Lemke sie dürfen denn einen Kommentar oder eine Einschätzung dazu abgeben und Martin wird dann uns anschließend darüber aufklären, was denn Schulen dürfen.

00:05:46: Und diese Folge habe ich mitgebracht, dürfen Schulen alle Ergebnisse Schulärztlicher- oder Schulpsychologischer Untersuchungen ihrer SchülerInnen einsehen?

00:05:55: Nein, dürfen sie nicht!

00:05:57: Es gibt ja davor geschriebene formale Wege... Schutzpsychologen jetzt um auf den Bereich Nichevertrete zu kommen, haben ja auch eine Schweigepflicht.

00:06:06: Das heißt es ist immer mit Eltern abzustimmen oder mit den Sorgeberechtigten abzustimmen aber ich denke von der Ethik her gesehen auch mit den Betroffenen Kindern und Jugendlichen ob sie damit einverstanden sind das vertrauliche Daten weitergegeben werden.

00:06:24: Manchmal ist das sehr sinnvoll in Abstimmung dann mit den Sorgen berechtigten Weil die Ergebnisse einer Untersuchung natürliche Auswirkungen auf den schwulischen Bereich haben, gute Ansatzpunkte finden kann in eine Empfehlung, die zum Beispiel gut achten andere externe Berater dann auch vorhanden sind.

00:06:42: Im Schulgesetz steht dazu die untersuchende Stelle darf an die Schulen oder die durch Rechtsvorschrift vorgesehene zuständige Stelle übermitteln.

00:06:51: Erstens, das im Sinne von Absatz eins ist also immer weg zur Vorbereitung schulischer Maßnahmen und Entscheidungen erforderliche Ergebnisse einer Pflichtuntersuchung und zweitens weitere Daten über die Entwicklungs auffälligkeiten und gesundheitliche Beeinträchtigungen wenn dies im Einzelfall für die Beschulung insbesondere für die individuelle Förderung erforderlich ist.

00:07:12: Pflichtuntersuchung haben wir in diesem Sinne gar nicht, bei unserer Beratung ist freiwillig.

00:07:17: Also bei den Schulziegelungen und Schul-Eingangsuntersuchungen wären glaube ich eine Form von Pflichtuntersuchung.

00:07:22: Also wer beauftragt durch einen Schulleiter?

00:07:25: Genau das ist ein Schulgesetz so vorgesehen und geben entsprechend dann unsere Empfehlung ab.

00:07:30: aber auch da wenn wir dort Diagnostik zum Beispiel im Sinne von Testdiagnostikum machen brauchen wir auch das Einverständnis der Eltern.

00:07:39: fahren wir weiter fort mit dem Unwort der Folge.

00:07:43: Ich stelle euch unser heutiges Unwort aus dem Bildungsbereich vor,

00:07:47: wie immer

00:07:48: der Aufruf an die Hörerschaft gern auf Unwörter aus dem Kontext Schulkultur zuzusenden.

00:07:54: Martin wird es dann einmal kontaktstualisieren und das heutige Unwort ist Label für Kinder.

00:08:01: Das ist wahrscheinlich was unseren heutigen Gast mehr beschäftigt oder auch häufig beschäftigt also die Frage In welchem Maße macht es eigentlich Sinn, Kinder mit einem bestimmten Label zu versehen um dann bestimmte Standardvorgehensweisen auszulösen oder bestimmte zusätzliche Ressourcen auszülösen und dergleichen.

00:08:22: Das wird im schulischen Kontext ja an vielen Stellen diskutiert.

00:08:26: also wann soll man Förderbedarfe feststellen?

00:08:30: Wer soll von Förder bedarfem Wissen unter gleichen?

00:08:34: das begegnet Ihnen sicherlich auch.

00:08:36: Ja, selbstverständlich ist ein großes Thema.

00:08:40: Wenn man im Sinne von Inklusion denkt wie ist es sowieso kontraindiziert über Lebensnacht zu denken?

00:08:46: weil Inklusion bedeutet dass jedes Kind jeder Jugendlicher in Schule einen Recht auf individuelle Förderung hat und insofern wären Diagnosen eigentlich gar nicht notwendig.

00:08:59: Ich bin auch der Meinung, dass wir möglichst früh ansetzen müssen.

00:09:03: Auch bestimmte Prozesse dann vielleicht sogar minimieren zu können, dass man externe Psychotherapeutin oder Kliniken einschalten muss Weil ich denke, eine frühe Prävention würde vielleicht vieles da verhindern.

00:09:19: Auf der anderen Seite sind natürlich auch diese Ergebnisse hier und da sehr hilfreich.

00:09:24: Man muss bloß gucken wie sie im schulischen Rahmen dann auch umgesetzt werden können.

00:09:28: dass jetzt so ein Flut von Diagnosen und notwendigen Diagnose entsteht und zum Beispiel Nachteilsausgleiche zu erlangen ist meiner Meinung nach eher ein fragwürdiges Vorgehen, aber vielleicht auch eine Hilflosigkeit der entsprechenden Gremien, der Ministerien und der Schulen vor Ort.

00:09:47: Weil sie natürlich auch nach einigermaßen legitim gerechtfertigten Dingen... Also es geht immer um Gerechtigkeit dabei auch vorgehen müssen und da ist unser Schulsystem sicherlich noch ein bisschen veränderungsbedürftig.

00:10:03: Es war in Hamburg ja eine große Diskussion, als es da um Inklusion ging und um zusätzliche Ressourcen für die Schulen.

00:10:12: Eine Zeit lang war er so dass die Schulen selbst quasi Förderbedarf attestieren durften und bei mehr Förder Bedarf mehr Ressorten bekamen.

00:10:21: Und dann stieg die Zahl der förderbedürftigen Kinder ins unermessliche.

00:10:25: und irgendwann muss der Schulsenator sagen So funktioniert das nicht.

00:10:29: auf der anderen Seite Stimmt ja, je genauer man hinguckt, desto besser kann man helfen.

00:10:34: So ist es in der Regel und unser Ziel ist unsere Schulen so auszustatten alle ihnen an Vertrauen Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern.

00:10:45: Und zwar so wie sie da sind und ohne erst irgendwas feststellen und dann beantragen zu müssen.

00:10:52: Das wäre auch sehr im Sinne der Eltern denen viel ersparten liebe wenn sie immer zusätzliche Unterstützung sich suchen müssen.

00:10:59: Ja, das wäre natürlich das Ideal und ich denke aber manchmal können Diagnosen auch entlastend sein.

00:11:06: Das System entlastet und wir brauchen die klinischen Kollegen, die dort nochmal ihr Spezialwissen haben und auch die Psychotherapeutinnen, die dann an der Stelle mit den Kindern und Jugendlichen weiterarbeiten können im außer-schulischen System.

00:11:25: Dann würde ich vorschlagen... starten wir doch direkt in unsere Schwerpunkt-Diskussion.

00:11:29: Aber zunächst einmal die Frage an Sie, Herr Lorenzen Lemke was verbinden sie eigentlich mit dem Stichwort Schulkultur auch im Kontext psychische Gesundheit von Schülerinnen

00:11:40: und

00:11:40: aber auch generell allen an schulertätigen Personen?

00:11:43: Ich denke wenn man sich klar macht wie viele Kinder und Jugendliche betroffen sind von psychischen Problemen oder sogar Erkrankungen dann glaube ich muss man da noch genauer hingucken und es drängt danach auch mehr zu tun, also präventiv mehr zu tun.

00:12:02: Dass sozusagen alle Kinder- und Jugendlichen in den Genusskommen gesehen werden.

00:12:09: Das hat viel mit Beziehung zu tun das hat natürlich auch viel mit Haltung und Einstellung zu tun.

00:12:15: Die Kultur fängt ja beim einzelnen Angehörige über das Klassenklima weiter Auch dann darüber hinaus eben in die Schule hinein.

00:12:25: Da kann man viel machen, Schulen machen da auch sehr viel.

00:12:27: Mein Eindruck nach passiert eine ganze Menge und in den letzten Jahrzehnten ist dann eine Menge passiert wenn wir allein an streitschlichter Ausbildung denken oder an Medien Scouts wenn man das Thema Social Media jetzt nochmal aufgreift oder wenn man da an Demokratieförderung denkt.

00:12:45: Dinge wie Klassenrat sind entscheidend, aber auch dass Klassenlehrkräfte mit mehr Stunden in der Klasse sind um die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen mehr begleiten zu können.

00:12:55: Und vielleicht auch Teams haben was auch an einigen Schulen so vorhanden ist oft in klasse fünf sechs im Übergang das dann auch zwei Lehrkräfte als Team als Klassen leitung zur Verfügung stehen sodass sie sich gut austauschen können.

00:13:10: viele Stunden in

00:13:13: einer Klasse kommt immer wieder in unseren Gesprächen, weil das eine ist ja die Kinder zu sehen und das andere ist hier die Zeit zu haben es denen als sie auch spüren zu lassen dass sie gesehen werden.

00:13:27: Eine Klasse der Kraft muss auch die Gelegenheit haben für ein kurzes Gespräch zwischendurch und für ein paar private Worte möglicherweise auch mal.

00:13:37: Deswegen werb ich zum Beispiel immer sehr für Klassen derer Stunden, in denen nichts anderes als Klassengeschäfte anstehen und in denen nicht der Druck da ist.

00:13:46: Eigentlich machen wir Deutsch und jetzt machen wir fünf Minuten Klassengeschäft vorne weg.

00:13:51: Und andere Bundesländer arbeiten auch mit Entlastung von Klassenlehrkräften.

00:13:56: In Hamburg ist es so dass man eine Stunde weniger unterrichtet wenn man Klassen lehrkraft ist einfach weil der Aufwand auch gestiegen ist in den letzten Jahren.

00:14:05: was Persönliche Betreuung angeht, so nenn ich es mal und Kontakte mit Eltern.

00:14:10: Und teilweise auch mit Sozialämtern wenn es auf Klassenfahrt geht untergleichen.

00:14:15: Ich würde sogar sagen dass man das ruhig noch steuern kann.

00:14:18: also eine Stunde erscheint mir viel zu wenig weil ich denke das oder sehe ja oft vor Ort wie viele Gespräche mit Eltern geführt werden müssen zum Teil oder auch notwendig sind und natürlich mit dem multiprofessionellen Team.

00:14:36: Da braucht man einfach Zeit für Beratung, für das gemeinsame Gespräch und das hilft oft sehr weiter wenn man diese Zeit sich nimmt und diese Zeit hat.

00:14:45: Allerdings sind ja in vielen Klassen auch viele Dinge zu regeln so dass Klassen Lehrkräfte auch oft gar nicht hinterher kommen.

00:14:55: Die Kooperationszeiten in multiprofessionellen Teams wären nochmal ein Thema für sich.

00:15:01: Also die sind ja so gut wie gar nicht vorgesehen und alle reden immer davon, dass wir multiprofonelle Teams haben wollen.

00:15:09: an unseren Schulen aber an den wenigsten Stellen ist das irgendwie institutionalisiert, dass die miteinander sprechen und auch die Gelegenheit zur Zusammenarbeit haben.

00:15:19: Wir erleben es jetzt gerade im Ganztag.

00:15:22: also Grundschulen sollen Ganztagsgrundschulen werden, weil der Rechtsanspruch in diesem Jahr anfängt.

00:15:28: Und die Vormittagskräfte und die Nachmittagskkräfte treffen sich aber eigentlich gar nicht.

00:15:33: Also jede Grundschule hat zwei Stunden, zwei Lehrerwochenstunden zur Verfügung.

00:15:37: Die sind aber im Wesentlichen dafür da um den Nachmittage zu koordinieren und nicht um am Nachmittagen dazusehen und Gespräche zu führen.

00:15:45: Auf der anderen Seite werden die Nachmitteiskräfte nicht dafür bezahlt dass sie Vorm mittags an Schulkonferenzen teilnehmen.

00:15:52: Das ist richtig, das sehe ich auch als Problem.

00:15:54: und hinzukommen ja noch die... ganzen anderen Menschen, pädagogisch Mitarbeiter.

00:16:00: Wir gehen immer vom Griff in Schule tätige aus weil da gehören ja auch noch die Schulbegleitung dazu, die Poolkräfte, die Schulassistenzen und natürlich auch sowieso die Schulsozialarbeit wenn man jetzt ganz wichtige zentrale Bausteine, Baustellen oder Bindeglieder innerhalb einer Schule die ganz wichtige Dinge beobachten sehen und versuchen dort zwischen Schule und externen Kräften auch zu vermitteln und da braucht es einfach Zeit dafür.

00:16:30: Ich habe immer das Modell des Dreijackmodells von primärer, sekundärer und terziere Prävention im Kopf und denke dass eine breite Prävention für die für achtzig bis hundert Prozent der Schüler stattfinden sollte in dem Sinne von emotional sozialer Förderung und auch psychischer Gesundheit und dass wir dann ein Mittelbereich haben von vielleicht Zehn Prozent, zehn bis fünfzehnt Prozent je nachdem.

00:16:55: also wir haben jetzt von achtzig Prozent Basis ausgeht.

00:16:57: Zehn bis Fünfzehn Prozent die dann noch speziellere Angebote brauchen.

00:17:02: und dann haben wir die Topf V, die wirklich auch viel Bedarfe haben wo man auch öfter runde Tische machen müsste.

00:17:11: Wo man auch enge am Ball sein muss diese Prozesse zu begleiten und im ständigen Austausch mit allen Beteiligten sein muss und darf.

00:17:20: Und wann finden die tatsächlich statt?

00:17:23: Wenn man sie einfordert, sind viele Schulen, viele im Schule tätigen sehr bereit dazu das auch hinzukriegen.

00:17:31: Ich denke da bemüht sich Schule ungemein und viele machen das auch über ihr Zeitbudget hinaus dass sie zu solchen Gesprächen bereit sind.

00:17:40: es ist bloß noch nicht selbstverständlicher Alltag geworden.

00:17:42: an.

00:17:42: manche Schulen finden aber auch modiprofessionelle Teambesprechungen, also interne Teambesprächung.

00:17:49: Im Vormittagsbereich ein Pausen statt, zwanzig Minuten Pause ist aber zu kurz um über die Kinder, die halt Bedarfe haben, auch zu reden.

00:17:58: und da reicht ... Da ist nur eine Koordination möglich.

00:18:01: wie er macht jetzt was?

00:18:02: Und an welcher Stelle setzt wir an?

00:18:04: und wo brauchen wir vielleicht auch noch externe Unterstützer im Prozess?

00:18:08: Jetzt sind wir ja direkt schon in der Praxis an Schule angekommen.

00:18:12: Jetzt würde mich noch mal interessieren, ganz grundlegend.

00:18:15: Was macht denn überhaupt einen Schulpsychologe und wie unterscheidet sich sein Tätigkeitsfeld von dem eines in Anführungsstrichen herkömmlichen Psychologen?

00:18:25: Also das ist auch sehr länderspezifisch was ein Schutzpsychologue gemacht.

00:18:30: also da haben wir In sechszehn Bundesländer, sechzehn Modelle sozusagen.

00:18:35: Aber es gibt natürlich auch eine große Schnittstelle und die Kernaufgaben, die wir hier in Schleswig-Holstein haben ist einmal die schutzelogische Beratung von allen in Schule tätigen Schülerinnen und Schülern, natürlich auch deren Eltern.

00:18:51: Und das zweite große Bereich ist Supervision und Coaching für Inschuletätige.

00:18:58: Der dritte große Bereich sind die Krisennachsorge oder die Unterstützung in der Krisennachsorgung, falls es Trauerfelder an der Schule gibt oder andere Krisen, die sind ja ein Notfallwegweiser, der jetzt gerade neu aufgelegt worden ist im letzten Jahr Detailliert beschrieben und da unterstützt die Schulpsychologie.

00:19:18: Und der vierte große Bereich sind die Lehrerfortbildung, angefangen von LRS Weiterbildung oder Fortbildung bis hin zu auch Unterstützung oder zu gucken was kann zur psychische Gesundheit noch weiter in Schulen getan werden?

00:19:33: Da unterstützen wir auch oder bilden auf fort.

00:19:35: und wichtig ist natürlich so.

00:19:37: ein umfassender Bereich ist die Kooperation im Netzwerk die sehr, sehr wichtig ist natürlich auch zeitaufwendig ist.

00:19:43: Weil Netzwerkarbeit und gute Netzwerkarbeit ist auch Beziehungsarbeit und bedeutet auch Zeit.

00:19:49: Das sind so die Kernaufgaben.

00:19:52: Wichtig dabei ist das diese Beratung.

00:19:54: wir sind ausschließlich beraten tätig.

00:19:56: Wir haben schon einigen psychotherapeutischen Hintergrund aber wir machen keine Psychotherapie sondern beratend unterwegs.

00:20:04: Die Aufgaben sollten in Kernschul bezogen sein, wobei auch klar ist es sich das nicht immer trennscharf auseinander dividieren lässt.

00:20:11: Weil viele Bereiche die natürlich ineinander über ein Kind was in der Schule Probleme hat, hat vielleicht auch Probleme bei den Hausaufgaben und da gibt es dann Stress mit den Eltern.

00:20:21: Da musste geguckt werden wie kann man das lösen?

00:20:24: Und wir sind unentgeltlich zu haben, das heißt unser Einsatz kostet die Radsuchenden nichts.

00:20:31: Wir haben natürlich die Schweigepflicht, habe ich darauf hingewiesen, es hätten andere Kollegen aber auch, die jetzt als Psychologin arbeiten und sind aber ausschließlich im Schulkontext

00:20:42: unterwegs.".

00:20:43: Wer meldet sich bei Ihnen, ruft die Schulleitung quasi an und sagt ich habe hier eine siebte Klasse.

00:20:48: Da gibt es Probleme.

00:20:49: oder sind's die Lehrkräfte?

00:20:51: Sind Schülerinnen und Schüler selbst die bei Ihnen anrufen?

00:20:54: Das können eigentlich alle im Schulsystem sein.

00:20:57: wenn wir beim letzten Anfang Schülerinnen- und Schüler melden sich eher wie nicht bei uns direkt an sondern ihr vermittelt über zum Beispiel Schulsozialarbeit dass die sagen Uff doch mal da an und mach doch mal einen Termin mit dem Schutzpsychologen der Schutzpsygologien.

00:21:12: Und am meisten... bisschen mehr Lehrkräfte oder in Schule Tätige.

00:21:18: von der Statistik, die wir machen sind die etwas mehr als fünfzig Prozent und Eltern etwas unter fünfzig prozent.

00:21:27: Die sich bei uns melden.

00:21:28: aber es unterscheidet sich auch von Schuljahr zu Schuljahre und vielleicht auch Kreis-zu-Kreis wo gerade Bedarfe bestehen und das kann natürlich auch der Schulleiter sein.

00:21:37: er sagt ich habe hier eine Kollegin Kollegen da würde gerne Hilfe haben und in der Regel ist es die Kolleginnen selber die den Anruf finden in der sieben Klasse ein Problem entsteht und der Schulleiter nur vielleicht dann an den Hof, weil die Kollegin gerade Unterricht hat.

00:21:50: Und er vielleicht mehr Zeit hat, denn zum Telefonhörer zu greifen das vermitteln will.

00:21:55: Auch Schulriede melden sich natürlich bei uns um Unterstützung in bestimmten Fällen, die zu klären sind.

00:22:01: Wir machen ja auch oft eine Konfliktmoderation an Schulen wenn die Kommunikation gestört ist zwischen Elternhaus- und Schule.

00:22:10: zB ist auch ein häufiges Arbeitsgebiet, was wir haben.

00:22:13: Aber eigentlich melden sich alle an.

00:22:15: Seit fünfzehn Jahren ist ungefähr auf die Schulsozialarbeit mehr ins Boot gekommen.

00:22:20: Das ist ja stark Gott sei Dank und gut sehr stark ausgebaut worden im System.

00:22:25: Und das sind auch enge Kooperationspartner für uns neben den Lehrkräften.

00:22:31: politisch eine meiner schwersten Stunden der Ausbau der Schulsozialarbeit.

00:22:35: Als wir zwölf bis siebzehn regiert haben, haben wir einen großen Batzen mehr Geld mobilisiert für Schulsozialarbeit und ich hatte die Fantasie dass es dann auch ganz viel mehr Schulsocialarbeit geben würde.

00:22:45: Und leider haben viele Kommunen sich überlegt, sie nutzen dann das Geld was das Land zur Verfügung stellt um die eigenen Gelder zu ersetzen sozusagen.

00:22:53: und wir hatten vielerorts gleich viel Schulsozialarbeit aber aus einem anderen Topf finanziert.

00:22:58: Aber insgesamt ist es tatsächlich so dass seit fünfzehn Jahren ja Land-und Bund abwechselnd Geld zur Verfügung gestellt haben und das Land inzwischen dauerhaft zumindest eingestiegen ist in die Finanzierung der Schulsozialerbeit.

00:23:11: Aber auch noch ein großes Thema welche welche Quoten für Schulsozialarbeit sind denn angemessen und was sollen die eigentlich tun?

00:23:19: Also da ist es ja, glaube ich noch bunter das Bild als bei der Schulpsychologie.

00:23:24: Was diese so tun vor Ort?

00:23:26: Ja, das sind natürlich Menschen, die sozusagen Ersthilfe erst Hilfer vor Ort sind, die dann auch gucken, wo kann weitergeleitet werden.

00:23:39: Ist etwas, was in die Erziehungsberatungsstelle gehört, wo man auch gucken muss, wie finden Elterngespräche statt.

00:23:48: Auch dafür braucht es ja dann das Einverständnis der Kinder und Jugendlichen wenn man da weitergehen will.

00:23:53: Oft wollen sie das im ersten Moment nicht und wenn sie vierzehn oder sechzehnt sind, muss man da auch gut klar machen, warum Gespräche weiter für die Gespräche wichtig sind.

00:24:03: Bei Kindern unter vierzehn würde man das dann auch anders gestalten, rechtlich gesehen.

00:24:09: Aber das ist immer ein wichtiger Prozess zu gucken wo geht es weiter und oft ziehen die uns auch zur Rate entweder wenn sie selber so noch Klärungsbedarf für sich haben wie Sie da weiter mit arbeiten sollen Oder wenn Sie denken, dass wir noch mal ein Auge oder Blick drauf werften auf vielleicht einen Gespräch mit der Schülerinnen und Schülern machen.

00:24:27: Oder gleich hinten runden Tisch machen, wo es gesamtum ein Gespräch geht mit allen Beteiligten.

00:24:34: Manchmal werden wir natürlich auch dann gebeten zu hospitieren in der Klasse, wenn's auch soziale Dynamiken in der klasse gibt oder Schwierigkeiten die in derklasse entstehen und gehen da mit diesem Eindruck auch in die Gespräche rein und können so als Externer Beobachter vielleicht etwas objektiviert oder neutral auch dann unsere Rückmeldung geben zu dem, was wir gesehen beobachtet haben.

00:24:56: Sie hatten vorhin gesagt häufig kommt es auch vor dass die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus gestört ist.

00:25:05: Gibt's da wiederkehrende Gründe für gewissermaßen?

00:25:09: Man sollte ja eigentlich meinen das ist alles ziemlich institutionalisiert.

00:25:13: Es gibt Elternabende, es gibt Klassenlehrkräfte, die bestimmte Aufgabe haben.

00:25:17: Wo schleichen sich da Störungen ein?

00:25:21: Oft ist es ja so, dass die Störung schon vielleicht viel früher entstehen.

00:25:26: Ich denke, der Eingrund ist, der das es vielleicht mal eine Situation an einer anderen Schule gegeben hat oder mit einer anderen Lehrkraft wo es nicht gut voran ging in der Kommunikation.

00:25:38: diese Störung werden oft auch dann auf spätere Zeiträume übertragen.

00:25:42: Es ist auch teilweise sowas, dass Eltern selber schlechte Erfahrungen mit Schule gemacht haben und diese schlechten Erfahrungen auch dann in den Schulbereich ihre eigenen Kinder übertragen.

00:25:54: Und das ist jetzt nicht die Regel oder nicht der Standard, aber es gibt diese Prozesse und da ist natürlich hier frei auch Externeberater zu haben, die dort unterstützend wirken können.

00:26:05: können wir die Kommunikation wieder in Gang kriegen, weil jeder hat ja unterschiedlichen Blick auf das Kind.

00:26:11: Aber im Hauptinteresse steht ja dass das Kind sich weiterentwickelt und es ist Interesse der Eltern.

00:26:17: Das ist aber eine Tresse der Lehrkräfte.

00:26:19: Und insofern ist es wichtig, dass sie auch weiter kommunizieren und miteinander sprechen und sie müssen dann nicht einer Meinung sein hinterher, aber doch im Sinne des Kindes weiter kooperieren.

00:26:32: Sie haben ja jetzt schon einen sehr guten Einblick gegeben, welche Relevanz die Schulpsychologie bzw.

00:26:36: die Schulpsychiologin an der Schule haben?

00:26:39: Wie stellt sich denn aus Ihrer Sicht die aktuelle Situation im Allgemeinen dar?

00:26:43: Wie steht das um die Versorgung in Stessig-Holstein?

00:26:46: Gibt es da auch sicherlich regionale Unterschiede?

00:26:50: Ja, sicherlich gibt es da regionalen Unterschiede.

00:26:53: Oft ist es so in Großstädten dass dort mehr auch... anderen Beratungsstellen zur Verfügung stehen oder die Wege kürzer sind als im ländlichen Gebiet.

00:27:04: Andererseits gibt es in Großstädten vielleicht auch mehr Bedarfe für externe Unterstützung, also sehr schwierig zu beantworten.

00:27:14: Wir haben da ja die Situation und habe ich wohl darauf hingewiesen dass wir davon ausgehen das ungefähr zwanzig Prozent der Schülerinnen und Schüler psychische Probleme haben, das ist mit der Pandemie natürlich gestiegen und noch nicht wieder so abgeflacht wie es vor der Krise war.

00:27:31: Das heißt wir sind noch nicht bei den zwanzig Prozent gelandet die es vor dieser Krise waren.

00:27:36: Das sagt ja zum Beispiel die Kickstudie hat gerade eine Untersuchung gemacht dazu.

00:27:44: Das heißt, dass die Bedarfe sehr groß sind und sie sind durch die Pandemie noch größer geworden.

00:27:49: Haben sich teilweise aggraviert und sind synchronischer geworden.

00:27:53: Und aus kleinen Ängstlichkeiten sind ganz massive Anstörungen geworden bis hin zu Panikstörung.

00:28:02: Wir haben es zu tun mit Suizidankündigung mit selbstverletzenden Verhalten mit auch viel Kindeswohlgefährdungsproblematiken.

00:28:11: Mit Absentismus ist sehr stark gewachsen, also Kinder Schülerinnen und Schüler die absent sind und das nicht nur weiterfühlen in Schulen sondern auch schon in der Grundschule.

00:28:22: Wir haben es zu tun mit Depressionen, mit Mutismus, mit ganz vielen sozialen Problemen auf Verhaltensauffälligkeiten im Schule Schwierigkeiten sich in der Schule zu integrieren geregelten System auch in Anführungsstrichen zu funktionieren.

00:28:38: Das ist ganz problematisch und das aus sehr früh, wir beobachten dass es immer früher anfängt also schon weit in die Grundschule bis in die erste Klasse hinein gerutscht ist und von Anfang an ein Problem ist aber auch dass sie die Fallsituationen noch einmal komplexer werden und schwer wiegen.

00:28:57: Also wir werden kaum mehr bei leichten Problematiken dazu gezogen weil da hat die Schule glaube ich auch den Anspruch Das Klinik mit Bordmitteln gelöst, aber wir sind ganz schwer wie eine Fälle die ja ganz unterschiedliche Facetten haben und viele Musiksteine da zusammen kommen.

00:29:12: Und man viel gucken muss wer macht jetzt was?

00:29:15: Da sind wir gut vernetzt mit den Förderschullehrkräften, mit den Schultersjahlerweiter, mit Beratungslehrkräften, mit dem Therapeuten im

00:29:22: Arm.

00:29:23: außer schulischen System mit Kliniken.

00:29:25: Es ist bloß so, dass die natürlich auch überbelicht sind und es Wartezeiten von einem Jahr ungefähr gibt bevor man zum Beispiel einen Therapieplatz bekommt.

00:29:36: Auch das ist ein Defizit unserer Gesellschaft, dass wir da nicht besser für Sorgen als Kinder frühzeitiger Hilfen bekommen oder Unterstützung bekommen.

00:29:44: Und das heißt, diese externen Maßnahmen sind oft nicht so schnell zu haben und das heißt Schule muss dann andere Maßnahmen stricken bis dann.

00:29:54: einen Platz zu verfügen steht und auch das reicht dann noch nicht aus, um tatsächlich ein Kind einen Jugendlichen voranzubringen.

00:30:02: Sondern es muss gleichzeitig geguckt werden was können wir als Schule tun?

00:30:06: Um diesen Schüler oder diese Schülerinnen zum Beispiel ein Thema Depression oder Mutismus?

00:30:10: wie können wir diesen Schüler in der Schule gut weiter begleiten?

00:30:14: Gibt es allgemeine Hinweise an Schulen?

00:30:17: Also wenn ich höre, zwanzig Prozent Schülerinnen und Schüler mit Herausforderungen sowieso immer.

00:30:23: Und nach der Pandemie mehr was sollten Schulen tun auf allgemeiner Ebene um dem zu begegnen?

00:30:30: Schulen machen schon sehr viel und wir haben gerade eben darüber gesprochen, dass oft die Zeit fehlt.

00:30:35: Und ich denke es wäre sehr gut wenn von der ersten bis zur dreizehnten Klasse durchgehende Präventionsmaßnahmen durchgeführt werden an einer Schule, die evaluiert sind, die wissenschaftlich begleitet sind oder die wissenschaftlich schon erwiesener Maßen eine Hilfe sind.

00:30:51: Ich denke zum Beispiel an sowas wie Mind Matters das von der Ersten- bis zur Dreizigentklasse Programme aufgelegt hat, nur einmal im Schuljahr passieren, sondern die dann übergreifen zum Beispiel in der Klassenleiterstunde immer wieder gemacht werden können und auf verschiedene Niveaus.

00:31:12: Fünfklässler wird man ja mit anderen Dingen auch begegnen als einem Dreizehn Klässler, aber da gibt es ein bisschen übergangsberuflichen Schule.

00:31:23: Sehr tolle Materialien wo ich mir wünschen würde dass das viel mehr Thema in Schule wäre und da fehlt aber oft die Zeit dafür.

00:31:31: nicht glaube das wäre gut darüber nachzudenken dass wir für solche Präventionsprogramme auch extra Zeit zur Verfügung stellen.

00:31:37: Sind das Klassenlehrkräfte die das im Wesentlichen tun oder ist das die Schulsozialarbeit?

00:31:42: die sich an sowas kümmert.

00:31:44: Es ist unterschiedlich, oft ist das Schuhsozialarbeit, wenn man zum Beispiel war es vor zehn Jahren ungefähr, ich weiß es nicht ganz genau, zum Beispiel ein Antimobbingkoffer durch eine Krankenkasse mit finanziert auf den Markt gekommen haben viele Schuhlozialarbeiter dann mit diesem Antimobilkoffer sind sie in die Klassen gegangen haben über das Thema Mobbing gesprochen Und das ist sehr, sehr wichtig und gut.

00:32:08: Das muss natürlich dann fortgeführt werden weil Dinge entwickeln sich da manchmal erst später und das zu wissen heißt er noch nicht auch danach zu handeln.

00:32:16: Deswegen muss man das ständig auch im Blick haben, ständig weiter begleiten und es ist sicherlich etwas was Schule insgesamt tun muss wo auch Klassenlehrkräfte natürlich gefordert sind aber auch... unter Klassenlehrer Unterricht passieren.

00:32:33: Das kann natürlich auch in jedem anderen Fach passieren, auch Sport wäre etwas wo ich mir das gut vorstellen kann.

00:32:39: Religion und Religionsunterricht ist natürlich etwas wo sowieso schon viele solche Themen auch im Lehrplan stehen.

00:32:46: Und es ist ja ohnehin so wenn wir von den vier Grundkompetenzen ausgehen.

00:32:52: Es ist ja neben der Kompetenz Sachkompetenz und Fachkompetent sind ja die selbst und die Sozialkompetenz wichtige Themen und das gilt für alle Fächer, ob man nun Physiklehrer ist oder den Sportunterricht.

00:33:08: Musik und Kunst macht, also alle Sozialkompetenzen sollten in jedem Unterricht auch zur Geltung kommen.

00:33:16: Das fängt ja schon dabei an wenn man zum Beispiel Klassen, wenn man Gruppen einteilt wie teile ich die ein?

00:33:22: nach welchem Prinzip?

00:33:24: das sind schon wichtige Dinge wo man auch viel an Sozialkompetenz mit fördern

00:33:27: kann.

00:33:28: Musste ich im Referendariat jedenfalls alle vier immer mit bedenken und in die Unterrichtsplanung schreiben?

00:33:34: Die Kompetencen, ja das stimmt!

00:33:38: Wenn Sie sagen, Corona hat Spuren hinterlassen.

00:33:41: Kann man sagen bei welchen Jahrgängen das besonders gravierend ist?

00:33:46: Also ich selbst hatte das Glück dass meine Kinder noch nicht in der Schule waren zur Coronazeit, dass sie die ganzen Sperrungen im Einfamilienhaus mit Garten erlebt haben und glaube ich spurlos davon gekommen sind.

00:34:00: aber gibt es bestimmte Jahrgänge wo die Entwicklung besonders wichtig gewesen wäre im Klassenverband?

00:34:08: Ich würde das weniger nach Jahrgängen einteilen.

00:34:10: Ich würde eher gucken, wo gab es vielleicht vorher schon Schwierigkeiten unter Stolpersteinen?

00:34:15: und diese Stolperssteine in der Bildungsbiografie haben sich durch Corona verschärft.

00:34:20: Wenn sie schon vorher da waren, also kleinere Dinge dann sind die in der Regel zu massiven Problemen geworden oder bei vielen Kindern und Schülerinnen und Schülern so großen Probleme geworden und ich würde auch Dinge damit reinbringen.

00:34:36: Nicht jeder hat diese Chora auch Familien, haben diese Corona-Zeit ja unterschiedlich durchstanden und hatten mehr oder weniger gute Möglichkeiten das zu kompensieren.

00:34:47: Und wenn man bedenkt, dass jedes fünfte Kind in Armut aufwächst, glaube ich müssen wir da sehr genau hingucken.

00:34:53: Was können für benachteiligte Kinder tun?

00:34:56: Was können wir für Kinder tun die vielleicht auch nach Deutschland gekommen sind aus Asylgründen oder aus Kriegsgründen im Heimatland?

00:35:06: Das sind alles Dinge, die ja noch zusätzlich kontraumatisiert sind und die natürlich durch so eine Pandemie nochmal besonders beeinträchtigt werden.

00:35:15: das wäre eher so meinen Blick, den ich mir wünschen würde.

00:35:19: Dass da noch mal genauer hingeguckt wird und mehr Angebote für diese Schülerinnen und Schüler dann auch existieren und für deren Eltern die Familien natürlich.

00:35:26: Für uns als in der Politik tätige wäre natürlich auch interessant zu wissen wo sehen Sie denn die Stellschrauben für Politik ganz konkret?

00:35:34: Stellschreiben wenn ich natürlich ist unhöflich vielleicht mit unserem Verband selber anzufangen.

00:35:42: wir haben ja schon das ist sehr gut.

00:35:43: Wir haben es ja geschafft den letzten knapp vierzehn Jahren den schulpsylogischen Dienst auszubauen.

00:35:50: Wir sind mit siebzehn Stellen gestartet, auch zu meiner Zeit also diese Entwicklung habe ich ja auch miterlebt und haben einen Ausbau von zweiunddreißig Stellen ab dem Jahr zwölf erlebt.

00:36:04: das war schon mal ein erster großer Schritt in die richtige Richtung.

00:36:08: Dann gab es im Sofortprogramm aufgrund der Pandemie fünfzehn zusätzliche befristete Stellen, die jetzt verstetigt worden sind durch den Landtag.

00:36:19: Das ist eine sehr große Hilfe.

00:36:20: allerdings muss man auch sagen bei aller Freude darüber dass diese Hilfen natürlich jetzt auch den Schulen in Schülerinnen und Schülern und denen Familien zugutekommen ist es so das wir immer noch gutmütig rechnet, auf einem Verhältnis von Einschulpsychologen zu fünftausend neunhundert Schülerinnen und Schülern kommen.

00:36:43: Wenn man dabei bedenkt das noch ist für dreiundseitig die KMK Kultusministerkonferenz gesagt oder empfohlen hat wir empfehlen einen Ausbau von ein zu fünftausend haben wir jetzt nach fünfzig Jahren noch nicht mal das erreicht was die KMK damals gesagt habe.

00:36:57: also deswegen können uns nicht einfach zurücklehnen und sagen damit sind wir zufrieden auch wenn wir große Fortschritte gemacht haben gesagt, das Zitat von Joachim Bauer noch mal erwähnt.

00:37:08: Gerade das ist ja unsere Reserve die wir da haben oder unser Potenzial dass wir einfach auch die Kinder und Jugendlichen fördern, dass es das was Gesellschaft braucht.

00:37:19: und wenn wir über Politikverdrossenheit reden glaube ich können wir in der Schule ganz gut ansetzen indem wir eben gute Hilfen zur Verfügung stellen und Demokratieprozesse fördern da weiterzukommen.

00:37:29: also es wäre jetzt unseren Bereich an Beginn.

00:37:32: dabei habe auch schon vorhin gesagt Ich glaube, dass es sehr gut ist nochmal darüber nachzudenken ob wir auch die Wartezeiten zum Beispiel bei Psychotherapeutinnen verkürzen können.

00:37:44: Auch in Kliniken gucken können das die eher zu wo's gewünscht ist und notwendig ist.

00:37:50: wie gesagt da haben wir vorhin schon drüber gesprochen auch das ist mit einem kleinen Fragezeichen versehen.

00:37:55: aber da wo es wirklich notwendig is diese Wartezalten auch zu verkürzten und zur schnelleren Diagnose- und Hilfsmaßnahmen dann auch zu kommen Wenn wir das System weiterzufahren, dass Diagnosen auf wichtigsten Hilfe zu bekommen, dann brauchen wir es unbedingt.

00:38:09: Da muss da ausgebaut werden.

00:38:11: auch der ASD also allgemeine soziale Dienst-Jugendamt ist oft völlig überfordert weil dort nicht genug Hilfskräfte zur Verfügung oder Mitarbeiterinnen zur Verfügung stehen und das wäre sehr wünschenswert, wenn die noch dichter an Schule auch dran wären.

00:38:27: Und ich würde mir ein System vorstellen wo auch in Schulen nicht so viel gerangelt um Kompetenzen wer jetzt für wen zuständig ist sondern dass die Schule aus einem multiprofessionellen Team besteht was durch Schulleitungen hauptsächlich oder schulleiter team hauptächlich gesteuert wird vielleicht auch auf Augenhöhe gesteuerd wird Und dass je weniger andere Menschen da mitreden und kooperieren und kommunizieren müssen, desto besser wäre es eigentlich insofern wäre Autogang nachzudenken.

00:38:56: dass man die Gelder dort vielleicht zusammenfasst und nicht auf mehrere Ministerien verteilt.

00:39:04: Und wir brauchen auch viel früherer Ansätze, wir müssen eigentlich im Alter von Null anfangen also mit den Eltern und nicht erst warten bis Kinder in die Schule kommen.

00:39:12: Also Kita-Bereich ist ungemein wichtig, frühe Hilfen sind ungemeins wichtig.

00:39:16: Auch da gibt es viele gute Beispiele, bloß eben nicht in der Breite und flächendeckend.

00:39:20: Da müssen wir noch sehr... dran arbeiten.

00:39:25: In Dänemark und in Skandinavien gibt es ja auch das Modell, dass Schulpsychologen für den Bereich Null bis Sex zuständig sind.

00:39:32: Ich habe sechs Jahre Dänemark gearbeitet und möchte dieses Modell jetzt nicht auf Deutschland übertragen.

00:39:39: Hauptsächlich werden da aber dann auch Kinder von drei bis sechs Jahren schon gesehen von einem Schulpsykologen.

00:39:45: Aber ich denke, Kita-Bereiche bräuchten auch einen eigenen Psychologen der dann Kita die Erzieherin vor Ort, die Mitarbeiterinnen vor Ort und die Eltern auch berät in verschiedenen Fragen.

00:39:56: Das wären so ein paar Dinge, die auf dem Forderungskatalog für Politik stehen könnten.

00:40:02: Gäbe ist solche Kita-Psychologen überhaupt?

00:40:05: Also angenommen ich könnte jetzt als Kita Träger die nötigen Mittel freimachen um zu sagen Ich möchte meine Einrichtungen entsprechend beraten lassen.

00:40:14: Gibt es die Kolleginnen und Kollegen von ihnen, die das tun können?

00:40:18: Nein!

00:40:18: Moment sind wir ja zuständig und das denke ich, dabei sollten wir auch bleiben.

00:40:23: Wenn wir

00:40:23: für den Kita-Bereich noch zuständig wären dann würden uns wirklich alle Fälle davon schwimmen dass wir viel zuviel.

00:40:28: wie gesagt da wünschen wir ein eigenes System.

00:40:31: diese Kolleginnen gibt es natürlich nicht oder wenn dann vielleicht vereinzelt oder haben vereinzeln in Kita Bereiche haben denn vielleicht jemanden auf denen sie zurückgreifen können.

00:40:41: aber flächendeckend ist es natürlich überhaupt nicht die Regel und das wäre wünschenswert.

00:40:47: Auch zum Beispiel Sozialarbeit im Kita-Bereich wäre auch sehr wünschenswert, dass auch die dort nicht in Stich gelassen werden.

00:40:53: Sondern eine Austauschmöglichkeit haben, wo die Professorin des Team vor Ort hat mit dem sie die Dinge besprechen können, die wichtig sind und Elternberatung vielleicht noch etwas weiter professionalisieren können.

00:41:07: Wir haben übrigens zur Lage der Schulpsychologie in Schleswig-Holstein eine kleine Anfrage gestellt, ziemlich aktuell.

00:41:13: Da kann man genau nachlesen wie viele Stellen in welchen Kreisen es gibt.

00:41:17: Sieht auch das nicht alle besetzt sind oder nicht alle vollbesetzt sind?

00:41:22: Die verlinken wir in den Schonots.

00:41:23: die Anfrage was die Besetzung angeht liegt daran dass sie ein knappes Gut sind oder sind die Arbeitsbedingungen nicht attraktiv die da angeboten werden?

00:41:34: Also ich für mich kann nur sagen, dass sich das ein hoch attraktiven Job als hoch attaktiven Job empfinde und auch einen sehr abwechslungsreichen Job der viel Spaß machen kann.

00:41:46: Und der auch wo wir viel auch positives Feedback kriegen durch unser Kooperationspartner im Alltag sei es zu Schülerinnen und Schülern oder sei es im Netzwerk oder sei ist durch Eltern- oder Lehrkräfte.

00:41:59: also das kann sehr bereichernd sein.

00:42:02: Ich glaube aber, dass... Auch das noch Ausbau fie ich, wäre.

00:42:08: ich denke zum Beispiel habe diese die Antwort auf die Kleine Anfrage auch schon zur Kenntnis genommen.

00:42:13: Hat man so gegengerechnet von den einundreißig Stellen, die wir ohne diese verstetigten zwölf Stellen sofort Programm jetzt bekommen haben von den einen und dreißig stellen, die vorher schon auf der Agenda standen sind nur vierundzwanzig Vollzeit-Equivalente besetzt.

00:42:30: Das heißt es fehlen in der Summe sieben Stellen.

00:42:33: Das ist natürlich immer so, weil es natürlich Kräfte gibt die Teilzeit arbeiten wollen.

00:42:38: Die Familien haben, die kleine Kinder haben, vielleicht nur eine Nullkommacht stelle wollen.

00:42:44: Unser Anliegen wäre es da als Verband, dass wir gucken ob wir ein Teil dieser Stellen, die sowieso nicht besetzt sind und auf andere Bereiche übertragen könnten, Flexibilität da einkehren lassen.

00:42:56: Das wird natürlich oft dann abgeschlagen mit der Begründung, dass es verwalterisch nicht möglich ist.

00:43:01: Weil die Kollegen natürlich auch einen Anspruch haben wieder die volle Stelle zu besetzen.

00:43:06: aber ich denke bei sieben Vollzeitstellen müsste man eigentlich Möglichkeit haben mindestens die Hälfte wieder anderswo zu verteilen weil das ist nicht wahrscheinlich alle zwanzig nicht vollzeitstellen Mitarbeiter also Teilzeitstellen in Harberinnen gleichzeitig kommen und sagen, ich möchte jetzt wieder auf meine freude Stelle zurück.

00:43:26: Und da würde ich mir vom Ministerium etwas mehr Flexibilität

00:43:29: wünschen.".

00:43:30: Macht man bei den Lehrkräften ja auch?

00:43:32: Also da werden Stellen die durch Teilzeit frei werden sofort wieder besetzt.

00:43:37: Da ist natürlich die Masse insgesamt größer und man hat mehr Spielraum.

00:43:42: aber mir scheint auch sieben Stellen Puffa ein bisschen zu viel zumal es ja einem guten Zweck dient wenn man diese Stellen besetzt.

00:43:51: Das hilft im Ende mehr als das Geld einzusparen.

00:43:54: Und umgekehrt natürlich auch

00:43:55: die

00:43:56: Mitarbeiterinnenanrecht darauf haben zu gucken, ob sie Teilzeit arbeiten wollen oder nicht.

00:44:03: Das ist da völlig unerheblich an der Stelle.

00:44:07: Ein Blick auf die Nachwuchsgewinnung wie kann man sich denn auf Schulpsychologie spezialisieren?

00:44:11: Ist es möglich schon im Studium den Weg einzuschlagen oder funktioniert das über Fortbildung?

00:44:19: Nach dem Schulgesetz werden ja für unseren Bereich ausschließlich Mitarbeiterinnen eingestellt, die entweder ein Diplom im Psychologie haben, weil sie die alte Variante ist.

00:44:29: Inzwischen eher dann ein Master.

00:44:31: in Psychologie vorweisen können und es gibt wenige Unis, die auch, wo man direkt Schulpsychologie als Fach belegen kann.

00:44:41: Das wird ein bisschen mehr.

00:44:42: Auch die privaten Unis haben da einige Dinge im Angriff genommen um diesen Bereich nochmal extra zu fördern.

00:44:50: Man kann natürlich auch bei der Deutschen Psychologenakademie Fortbildung belegen.

00:44:57: Die haben ein eigenes Fortbildungsmodul zum Thema Schulpsylogie Und viele der Kolleginnen und Kollegen in unserem Bereich haben auch therapeutische Grundausbildung, in Gesprächpsychotherapie, systemischer Therapie.

00:45:11: haben Coaching-Ausbildungen gemacht, also bilden sich laufend auch fort und weiter.

00:45:16: Und wenn man das natürlich schon als junger Mensch hat der gerade jetzt von der Uni kommt, der ist schon parallel vielleicht auch sich das ein oder andere dann an Wissen erworben hat und dann Weiterbildung gemacht hatte es er sicherlich kein Nachteil um in den Dienst einzutreten wobei ich denke wir sind ja im Gegensatz zu zwei tausend zwölf nicht mehr alleine eine Beratungsstelle neue Kräfte mit einzuarbeiten und es gibt auch einen Weiterqualifizierungsprogramm innerhalb unseres Dienstes, dass wir die neuen Kräften, die jetzt kommen, entsprechend intern fortbilden.

00:45:53: In Anbetracht der Zeit würde ich vorschlagen langsam auf die Schlussgerade einzubiegen.

00:45:58: Zuletzt haben wir noch die Empfehlung der Folge das heißt wir alle drei empfehlen etwas Max Buch Podcasts Social Media Account sein.

00:46:09: Ich würde sagen, unser Gast darf den Anfang machen.

00:46:34: Gibt uns das?

00:46:35: Es gibt viele andere Ansätze wie LionsQuest oder Sokrates-Programm, zum Beispiel.

00:46:39: Oder Klasse zweitausend oder Prävention im Team gab es früher.

00:46:44: Ich glaube, dass ist nicht mehr so häufig.

00:46:46: Das IWIL-Proprogramm fit und stark fürs Leben.

00:46:48: Es gibt so viele Dinge die man an Schule Gutes tun kann.

00:46:51: Und ich würde mir wünschen, dass

00:46:52: z.B.,

00:46:53: wenn mein Metas etwas wäre was sich Schulen genauer angucken und dann auch danach konzentriert und koordiniert arbeiten.

00:47:03: Marci und ich hatten uns meinten mir das unabhängig voneinander notiert.

00:47:06: Auf unsere Zettel habe ich gesehen, als es gefallen ist also zwei gucken sich das auf jeden Fall schon mal genauer an.

00:47:13: Ich hab' als Empfehlung ein Hörbuch mitgebracht Und zwar gibt es von Marc-Uwe Kling jetzt die Kengeruch-Rebellion den vierten Teil der Kengerukroniken gewissermaßen.

00:47:25: Wenn man politisch dem linken Spektrum nahesteht dann wird man ganz viel sympathisch finden was das Kengu an Weltanschauung mitbringt.

00:47:34: Meine Theorie ist sowieso immer gewesen, wenn man lange genug nachdenkt landet man am Ende bei einer eher linken Lösung.

00:47:41: und der vierte Teil ist allerdings mehr politisch und weniger witzig so würde ich es zusammenfassen aber auf jeden Fall immer noch höherzwert.

00:47:50: Man kommt trotzdem auch seine Kosten.

00:47:53: Meine Empfehlung ist der Roman Fypolina von Takis Würger, den ich zuletzt gelesen habe.

00:47:57: Ich bin ein sehr großer Fan von seinem Schreibstil und hab mir jetzt vor ein paar Tagen zwei neue Bücher von ihm gekauft.

00:48:04: Und im Grunde geht es um eine Liebesgeschichte.

00:48:07: aber eigentlich ist das sehr viel mehr und ich werde da nicht weiter spoilern, ist aber eine absolute Lisa-Empfehlung.

00:48:15: bedanke ich mich bei Ihnen, bei euch für das heutige Gespräch und die Diskussion.

00:48:20: Das letzte Wort hat Jörg Lorenz Lemke.

00:48:24: Ja, ich bedanne mich für das interessante Gespräch mit Kuckratzer auf meinen Spickzettel und merke, dass ich mindestens zwei Drittel gar nicht gesagt habe von den kleinen Notizen, die ich mir gemacht habe.

00:48:36: Und insofern kommt man vielleicht bei Zeiten eine Fortsetzung dieses Formatisplan-Mitschutz.

00:48:41: Dankeschön!

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